Montag, 15. Juli 2013
Suchbild - armes Mäuschen
Einen schönen Wochenbeginn - für das Mäuschen wohl eher nicht
Auch eine Katze will leben - und spielen - und fressen! Seid gnädig ...
Mittwoch, 10. Juli 2013
An alle Ferienkinder
Hallo, ich grüße euch! Ferien sind eine klasse Erfindung - ich weiß. Sommer, Sonne, Wasser, Faulenzen - nichts ist schöner! Sollte es doch einmal regnen, dann kann ich euch ein Buch empfehlen. Nehmt es mit ins Bett, schlagt die Decke über euren Kopf und taucht ein in die Ereignisse vergangenen Zeiten ...
"Und ihr dürft diese weite Reise allein antreten? Euer Vater lässt euch ...?" Misstrauisch zog Langmut die Brauen zusammen. "Vielleicht sollte ich einen Boten schicken, wenn wir in Magdeburg angekommen sind. Ihr könnt erst mal bei uns bleiben, Kinder. Übermorgen muss ich ohnehin ins Wittenbergische. Dann nehme ich euch zu Vater und Mutter in ... ja, wohin nun, redet endlich, Mädchen!" Mürrisch knallte Langmut mit der Peitsche. Er zeigte deutlich, dass seine Geduld erschöpft war.
"Nach, in ...in die Zukunft", stotterte Anica hastig und lächelte schelmisch. "Wir kommen aus der Zukunft, ja, unser Dorf heißt Zukunft."
"Kenn ich nicht. Noch nie davon gehört, du Semir, du etwa? Kennst du Zukunft?" Kopfschüttelnd blickte Bernhard Langmut seinen Sohn an.
"Nee, auch nicht", grinste Semir und eine Reihe schneeweißer Zähne strahlte aus seinem dunklen Gesicht.
http://www.amazon.de/Hexenkinder-Das-Fenster-die-Vergangenheit/dp/9963724280/ref=pd_rhf_ee_p_img_1_TSKK
"Und ihr dürft diese weite Reise allein antreten? Euer Vater lässt euch ...?" Misstrauisch zog Langmut die Brauen zusammen. "Vielleicht sollte ich einen Boten schicken, wenn wir in Magdeburg angekommen sind. Ihr könnt erst mal bei uns bleiben, Kinder. Übermorgen muss ich ohnehin ins Wittenbergische. Dann nehme ich euch zu Vater und Mutter in ... ja, wohin nun, redet endlich, Mädchen!" Mürrisch knallte Langmut mit der Peitsche. Er zeigte deutlich, dass seine Geduld erschöpft war.
"Nach, in ...in die Zukunft", stotterte Anica hastig und lächelte schelmisch. "Wir kommen aus der Zukunft, ja, unser Dorf heißt Zukunft."
"Kenn ich nicht. Noch nie davon gehört, du Semir, du etwa? Kennst du Zukunft?" Kopfschüttelnd blickte Bernhard Langmut seinen Sohn an.
"Nee, auch nicht", grinste Semir und eine Reihe schneeweißer Zähne strahlte aus seinem dunklen Gesicht.
http://www.amazon.de/Hexenkinder-Das-Fenster-die-Vergangenheit/dp/9963724280/ref=pd_rhf_ee_p_img_1_TSKK
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Freut euch auf den Herbst/Winter 2014. Dann erscheint die Fortsetzung der "Hexenkinder" mit Piraten und Räuber an der Ostsee. |
Dienstag, 9. Juli 2013
Ach so?
Endlich ist der Sommer da. Sonnenschein, Wattewölckchen am strahlend blauen Himmel und manchmal kann es sogar heiß werden ... zu heiß!
Ach so?
Eine vergnügliche Sommerepisode. Hier nachzulesen:
http://sabinebuerger.de/Kurzgeschichten.html
Ach so?
Eine vergnügliche Sommerepisode. Hier nachzulesen:
http://sabinebuerger.de/Kurzgeschichten.html
Montag, 8. Juli 2013
Das Interview
Ich wünsche allen einen sonnigen Wochenbeginn. Wenn ihr mehr von mir erfahren wollt, dann lest das Interview, das Beate Tinney mit mir geführt hat.
http://beatelovelybooks.blogspot.de/
http://beatelovelybooks.blogspot.de/
Freitag, 5. Juli 2013
Ausblick auf das Wochenende
"Entschuldige, Vater", flüsterte Semir. "Batterine de Mére ist Walpurgas beste Freundin und jedes Wort von dem, was sie gesagt hat, ist wahr." Nachdenklich sah er seinen Vater an. "Ich denke, der Dinkel ist es selbst gewesen, weil er seine Frau loswerden will. Da ist ihm jedes Mittel recht gewesen. Mathilda de Mére kam wie gerufen. Sie ist das Kind einer Hebamme und Heilerin. Ohne Vater. Das ist mehr als genug, um beide als Hexen anzuklagen ...
http://www.amazon.de/Hexenkinder-Leseprobe-Fenster-Vergangenheit-ebook/dp/B00BWU7EFG/ref=pd_rhf_ee_p_img_2_EBA1
Mittwoch, 3. Juli 2013
Forever
Sommer, Sonne - Nachbarn?
Forever
An einem
warmen Sommertag
Herr Meier
bei Herrn Müller stand.
So Zaun an
Zaun und Haus an Haus
bei
Tabakqualm ging’s hoch hinaus.
Meier sprach
dies’, Müller mal das,
in den
Händen das schwankende Bier vom Fass.
Und ganz
unverhofft, nur so dahin
gab Meier
einen Hinweis denn,
mit Blick
gesenkt auf ihren Zaun,
der alt und
hässlich, rostig braun
doch nicht
als Zierde gelten könne
und was
passieren müsse, schnelle.
Herr Müller,
dem das nicht behagte,
ihm Rauch
wohl in die Nase stieg,
der hustend,
niesend gleich bedachte,
dass Ärger damit
programmiert,
denk’er an seine
holde Gattin,
die ohne
ihn das Zepter führt!
Herr Meier
daraufhin entrüstet,
ganz
prahlerisch, ganz wortgewandt,
bei ihm, nun
ja, vergiss es,
da hätt’ kein
Weib die Hosen an!
Und
überhaupt und allemal -
In seinem
Haus sei er der Mann!
Gesagt,
getan, nach vielen Wochen
nach hin
und her und Dummgeschwätz
auch ohne
Müll - und Machomeier
beschloss
die Weiblichkeit zuletzt
den
schönsten Zaun, ganz grün in Farbe
und
Pflanzen mussten auch noch her,
das könnten
doch die Kerls besorgen,
das sei nun
wahrlich nicht mehr schwer!
Den
Knöterich vergrub Herr Müller,
mit viel
Gestöhn und Litern Schweiß,
Herr Meier
indes eine Tanne, ein Immergrün
mit
forschem Fleiß.
Gar zierlich,
klein und wunderschön
war’n Tann’
und Schlinger anzusehn.
Den Lohn
für gute Nachbarsleute
ernten
Meier und Müller heute.
Jahre
vergingen, die Zeit bekam Flügel,
nie nahm
Meier oder Müller was übel,
Es
herrschte vollste Zufriedenheit
im
Meierschen, Müllerschen Teamesgeist.
Forever
dachte jedermann
und sah die
große Tanne an,
die
liebevoll von starken Ästen
umwunden
heiß und inniglich
im Sommer
weiße Blüten, im Winter
grüne
Nadeln trieb.
Auch Müller
und Meier wurden älter
und standen
wieder mal am Zaun,
der Himmel
grau, war heuer düster
über’m Riesenschlingerbaum.
Und wieder
war es Meier,
der
kategorisch fand,
der
Knötling müsse weichen,
es sei der
falsche Stand!
Und
überhaupt wär’ das Gewächse
bereits in
seinem Dach
und drücke
alle Ziegeln
mit Kraft
aus ihrem Fach!
Herr
Müller, dem es lang schon stank
hob nun die
Stimme und die Hand
und
fuchtelte empört herum,
das sei ihm
alles nun zu dumm,
denn Meiers
Tann’ als Riesenbaum
beschatte
Haus und jeden Raum.
Bezahlen müsst
er Leitungslicht,
weil Meiers
Baum die Sonne bricht!
Zerstritten
nun und gar nicht weise
stampft
jeder in sein Domizil
und brütet
aus, ganz still und leise
ein
bitterböses Ränkespiel.
Den Müller
sieht man nächtens schleichen
mit Axt
bewaffnet und mit Mut.
Die Tanne
musste endlich weichen,
dann wird
vielleicht noch alles gut.
Zuerst
schlug er die Äste kürzer,
der
Knöterich, er stöhnte laut,
dann trieb
er Nägel in die Rinde,
ganz tief hinein,
bis in die Haut.
Nun wurde
Meier richtig böse,
sah die
Verstümmelung
und riss am
hellerlichten Tage
dem
Schlingerich die Arme wund.
Die schöne
Tanne weinte Tränen,
das Harz
rann über ihren Leib,
sie neigte
traurig alle Äste,
ihr Stamm,
er knickte lang und breit
und krachte
völlig ungehemmt
auf Müllers
Haus mit vehement.
Den Mann, oh,
traf der Baum am Kopfe,
die Wunde
überlebt er nicht.
Der
Lebenssaft entfloh in Strömen,
rann über
sein verblüfft Gesicht.
Der
Knöterich, genau genommen,
hielt die
Geliebte fest im Tod,
jetzt sah
er seine Stunde kommen,
riss Ziegel
aus in seiner Not.
Und einer
schlug bei Meier ein,
versagte
ihm die letzte Luft
und brachte
ihn, noch vor der Zeit,
in seine
dunkle Erdengruft.
Zwei alte
Frauen übrig blieben,
die Trauer
groß, Verzweifelung!
Zu Grabe
trugen sie die Lieben,
nur schön ist
die Erinnerung.
Nun lagen
beide Seit’ an Seite,
vereint im
Tode, ohne Groll.
Die Frauen
gingen still und leise -
zum Gärtner?
Ja, wat sall
dat woll?
Frau Müller
pflanzt voll Herzenspein
einen
Knöterich an Müllers Stein.
Frau Meier
indes auch nicht feige,
eine Tanne
auf Meiers Leibe.
Und die
Moral von der Geschicht’?
Montag, 1. Juli 2013
Wie man ein Buch schreibt ...
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