Samstag, 16. November 2013

Ein Wochenendvergnügen

Wieder einmal musste ich feststellen, dass der Buchmarkt unerschöpflich ist und ich wirklich nicht alle wunderbaren Autoren, bzw. ihre tollen Bücher kennen kann.
Mit großem Vergnügen erhelle ich mir dieses düstere Wochenende durch Martina Sahlers Roman "Weisse Nächte, weites Land". Eine Geschichte über deutsche Auswanderfamilien, die den Ruf der Zarin Katharina in die russischen Weiten folgen ...

http://www.amazon.de/Weiße-Nächte-weites-Land-Roman/dp/3426511088/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1384596847&sr=1-1&keywords=weisse+nächte+weite

Mittwoch, 13. November 2013

Bines Lesestunde


Kalt ist es geworden. Meine Pfoten tapsen über gefrorenen Boden, Rauhreif glitzert in den Spinnenweben, die Mäuse haben sich verkrochen. Auch gut - ich hab meinen Sessel. Hach und der ist super bequem, kuschelig und warm. Aber genug gestreckt und zurechtgesetzt - Lesestunde liebe Bücherfreunde!

... Samantha schüttelte sich. Trotz der zwei Decken, in die sie gehüllt war, wurde ihr nicht warm. Ihre Stirn glühte, ihre Augen glänzten und der heftige, eiskalte Fahrtwind bohrte sich wie Stacheln in ihr Gesicht. Ob sie sich bei Jonathan angesteckt hatte? Müde schloss sie die brennenden Lider.
Kaufmann Langmut war gerade im Begriff, aufzubrechen, als das fremde Fuhrwerk vor seinem Haus hielt. Er grüßte die Fremden höflich und wandte sich ungläubig an Samantha. "Samantha, Kind, wo kommst du denn her? Nach dem Verschwinden deiner Freundinnen waren wir der Meinung, Walpurga und ich, dass du ebenfalls vom Teuf ... äh, unauffindbar verschwunden wärst." Er schüttelte traurig den Kopf und hob die Handflächen. "Wie mein armer Semir auch. Nach Wittenberg wollte er. Geschäfte für mich tätigen, weil ich krank daniederlag. Begleiten hätte ich ihn sollen, ich dummer alter Mann, mit meiner Arkebuse", flüsterte der Kaufmann untröstlich.
"Aber nicht doch, Meister Langmut. Euer Semir lebt bei den Gesetzlosen. Sie halten ihn gefangen und ich wurde entführt und verkauft und der kleine Jonathan auf der Burg ..."

Jaaa! Viel ist passiert. Bleibt schön gesund und wenn ihr mögt ... bitte hier entlang. Für jeden Geldbeutel etwas: Print -, e-Bookausgaben, Sticks und PC.

http://www.amazon.de/Hexenkinder-Das-Fenster-die-Vergangenheit-ebook/dp/B00AVAUGL2/ref=pd_rhf_ee_p_img_1_1M85

Dienstag, 12. November 2013

Schöne Zeit

Husch - schon wieder vorbei, zwei wirklich interessante Veranstaltungen.
Beide Tage habe ich für die achten Klassen der Neutrebbiner Oberschule gelesen. Jeweils zwei Schulstunden plus Pausen sowie Frage - und Antwortstunden. Stimme total verausgabt. Trotzdem - unvergesslich für mich, für die Lehrer und ich denke für die Schüler/innen ebenso.
Reicher an Blumen, Erfahrungen und schönen Erlebnissen mit den "großen" Kindern werde ich mit Volldampf den zweiten Teil der "Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit" zu Ende bringen.

Ich danke der Deutschlehrerin Frau Warnke, sowie der Oberschule Neutrebbin für die Einladung zur Lesung. Eine wunderbare Gelegenheit für mich, mein Buch den Erwachsenen und vor allem der Zielgruppe, den Schülern/innen der 8a und 8b, näher zu bringen.


Ich habe mich über so viel Interesse und Aufmerksamkeit riesig gefreut.
Die heiß begehrten Lesezeichen sind bereits in der Druckerei nachbestellt. Mit meiner Bearbeitung sind sie in ca. zehn Tagen verfügbar.






Freitag, 8. November 2013

Welche darf es sein?

http://sabinebuerger.de/Mit_dem_Toten_im_Kofferraum.pdf
http://sabinebuerger.de/Eine Spur zuviel.pdf
http://sabinebuerger.de/Der_geplatzte_Traum.pdf

Am Montag und Dienstag nächster Woche gehe ich in die Neutrebbiner Oberschule. Vor achten Klassen lese ich zuallererst aus "Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit" vor. Da das aber vier Schulstunden umfassen wird, habe ich daran gedacht, eine oder zwei meiner Krimi-Kurzgeschichten mitzunehmen. Das gestaltet sich schwieriger, als ich dachte. Welche der Geschichten wären für 14 Jährige geeignet? Was meint ihr?
Über Antworten freue ich mich und wünsche allen gleichzeitig ein traumhaftes Wochenende.

Donnerstag, 7. November 2013

Technik, die begeistert

Foto: http://www.e-sticks.com/http://www.bookshouse.de/buecher/Hexenkinder___Das_Fenster_in_die_Vergangenheit/


Hallo liebe Blogger, Fans und Lesefreunde,

wer hätte das vor vielen Jahren für möglich gehalten - Bücher die auf einen PC runtergeladen werden

können, die auf einem Stick gespeichert sind, die Bestandteil eines Readers werden. Bücher die man in die Tasche stecken kann, die keine Regale füllen, nur einen Speicherplatz benötigen. Eine riesige Bibliothek - ganz winzig. Eine moderne Form, um möglichst viele Bücher zu sammeln, für Buchverrückte, Vielleser - ganz einfach für Bücherfreunde. Natürlich gehöre ich auch zu ihnen. Ich finde diese neuen Möglichkeiten wundervoll. Sie machen selbst der Jugend den Zugang zu dem Geschriebenen leichter. Mit der Technik dazu sind sie allemal vertraut!

Erlaubt mir eine winzige Einschränkung: ICH liebe Papier. Die Wörter darauf, das Knistern der Seiten beim Umblättern, den Geruch, die Magik, wenn ich ein Buch in der Hand halte. Ich streichle es, ich schnuppere daran, ja - ich behandle es wie meinen besten Freund. Eine Truhe voller geballtem Wissen, Arbeit, Mühe und Tränen. Es begleitet mich solange ich denken kann - und das wird auch immer so bleiben.

Bleibt gesund und lesefreudig!

Mittwoch, 6. November 2013

Bines Lesestunde


Hallo liebe Bücherfreunde. Wieder ist es Zeit, meine warme Decke zu verlassen, meinen Sessel näher zu rücken und eines meiner Lieblingsbücher aus dem Bücherbord zu holen. Was gibt es Schöneres! Nach draußen zieht mich nichts -  kein Katzenwetter. Wer mag es schon, nass und mit verklebtem Fell herumzulaufen? So viel kann ich gar nicht lecken, um alles in Ordnung zu bringen. Genießt sie also, diese Stunde, teilt meine Liebe zu Büchern und das, was sie uns erzählen wollen ...

"Bei allen Geistern der Unterwelt", sagte die junge Räuberin verwundert und machte große Augen. "Hört das nie auf? Wie kannst du so viel anziehen? Du musst ja ersticken unter deinen vielen Kleidern?"
Ihre flinken Finger glitten in jede Tasche, befühlten jeden Saum und wühlten in den Kleidern herum wie in einen Haufen Lumpen. Sie schubste Samantha auf den Boden und begann an den Stiefeln zu zerren, betastete ihr Hemd und ihren Schlüpfer ...
In dem Moment reichte es Samantha. Mit einem gewaltigen Schlag traf sie die neugierigen Hände, erhob sich blitzschnell und trat mit den Füßen um sich. "Finger weg von mir", fauchte sie. "Du spinnst wohl! Samantha Zuleikha Marsch grabscht keiner an, auch keine Diebin in diesem dreimal verfluchten Wald." Wütend schlug sie ihre Arme um den Körper, lehnte sich an Blackbird
und blickte trotzig den Atemwölkchen hinterher, die in der kalten Winterluft gefangen waren.
Das Mädchen ließ sie sofort los und sah sie verblüfft an. Mit stummer Aufforderung im Blick bedeutete sie ihr, sich wieder anzuziehen. Sie schob ihre Haare unter die Kappe und runzelte die Brauen.
"Dein Name, Mädchen, ist wirklich Zuleikha?", fragte sie und ihre Stimme klang seltsam weich. "Deine Mutter gab dir den Namen Zuleikha? Wer in Teufels Namen bist du?" ...

Na? Hat es euch gefallen? Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht - guckt hier

http://www.amazon.de/Hexenkinder-Das-Fenster-die-Vergangenheit/dp/9963724280/ref=pd_rhf_ee_p_img_1_H7A1

Dienstag, 5. November 2013

Im Tierkreiszeichen des Scorpions

Der November ist ein grauer, trüber Monat. Selbstmördermonat. Die Natur weiß nicht, welchen Weg sie einschlagen soll. Sie schwankt zwischen Spätsommer, Herbst und Winter. Das dass nie gut sein kann, ist wohl klar. Wie in keinem der Monate vorher ist sie extrem entscheidungsunwillig. Es stürmt, regnet, ist unfreundlich und nass. Manchmal scheint die Sonne, selten, aber dann steigen die Temperaturen an. Auf 18°! Grad. Hallo? Wer braucht das denn noch? Sommerklamotten sind weggepackt. Bikini ganz hinten in den Schrank. Dünne Jacke auch. Schwitzen ist angesagt an solchen Tagen. Pullover klebt am Körper, die Mütze in den Haaren. Füße in gefütterten Lammfellstiefeln dampfen verschämt vor sich hin. Ich weiß schon, es gibt kein schlechtes oder falsches Wetter - nur unangemessene Bekleidung.
Es hilft ja nichts - versucht euch auf diesen unentschlossenen Monat einzustellen. Stopft die Hustenpillen in die falsche Jacke, lasst den Schal zu Hause, grabt das T-Shirt aus und genießt Klara.

Und wenn ihr zufällig in diesem Monat geboren seit - freut euch. Ihr seid die Besten. Kreativ, leidenschaftlich, ehrlich, treu und mutig! Genau wie ich ... *grins*
Und wir wissen immer, was wir wollen - verlasst euch drauf!